Tapsi, mein erster Hund überhaupt kam todkrank und viel zu jung zu uns. Die kleine haben wir von einer "angeblichen" Züchterin. In der Wohnung waren viele Rassehunde, Tapsi wurde mit ihrem Bruder aus dem Keller nach oben geholt. Aus Unwissenheit wurde uns für die kleine Mix-Hündin mehr Geld als für einen Rassehund mit Papieren abgezogen. Die erste Nacht bei uns war schrecklich. Die kleine passte gerade mal in die Handfläche einer Hand, Nachts erbrach sie, alles Würmer.
Am nächsten Tag ging es gleich zum Tierarzt. Diagnose: Zwingerhusten, angehende Staupe, alle Arten von Würmern. Die kleine hat mit den Leben gekämpf und sie hat überlebt!
Von da an ging es bergauf und sie war auch nie wieder krank. Sie lebte zwölf Jahre bei uns, ist mit uns mehr als fünf mal umgezogen bis in unser Haus.
Tapsi war eine eigene Persönlichkeit, hat sich mit keinen anderen Hund auf der Straße vertragen. War eine Trickserin und hat gemacht was sie wollte. Lebte ihr Leben in "ihrer" Familie.
Als sie schon älter war kam Dakota zu uns. Und jetzt wurde der ach so müde Hund auf einmal wieder lebendig. Spielte die ganze Zeit mit dem kleinen Welpen und hat die tollsten Dummheiten mit ihr gemacht.
So ging es eine ganze Zeit lang und die kleine wurde auch etwas runder. Bis der Tag kam an dem sie keine Luft mehr bekam. Wir sind sofort zum Tierarzt und sie hat eine krampflösende Spritze bekommen. Diagnose: Wasser! Sie bekam Wassertabletten. Danach ging es eine Weile gut bis die nächsten Krämpfe kamen. Nach dem letzten konnte sie kaum noch aufstehen, hat nach Luft geröchelt.
Wir fuhren mit ihr zum Tierarzt. Wenn es kein Wasser ist, ist es ein Tumor. Sie bekam noch Spritzen aber hat trotzdem keine Luft mehr bekommen.
Daraufhin ließen wir sie erlösen um ihr einen Erstickungstod zu ersparen. Sie ist friedlich in unserem Armen eingeschlafen...